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Freie Zufahrt bis vors Haus

Halteverbotszone in Berlin

Am Umzugstag hält keine Straße von allein eine Lücke frei, im Südosten so wenig wie in der Innenstadt. Wir nehmen Ihnen die Zone komplett ab: Antrag stellen, Schilder aufstellen, hinterher abbauen.

  • 91 Euro kostet eine Adresse, 172 Euro kosten Auszug und Einzug zusammen
  • Antrag beim Amt, Schilder, Aufstellen und Abbauen stecken in dieser Zahl
  • Wir belegen mit Fotos und Zeitstempel, ab wann die Schilder standen
  • Wie lang die Zone wird, richtet sich nach dem Wagen, der bei Ihnen fährt

Wir fahren die Adresse an, sehen uns Zufahrt und Menge an und rechnen daraus den Festpreis. Beide Schritte stellen wir Ihnen nicht in Rechnung.

Halteverbotsschilder stehen vor dem Wohnhaus

Warum sich das fast immer rechnet

Fehlt die freigehaltene Fläche, stellt der Fahrer den Wagen dorthin, wo überhaupt eine Lücke ist. In den Uferstraßen und Siedlungswegen hier draußen werden daraus schnell fünfzig, achtzig oder hundert Meter. Diese Strecke läuft jeder Karton einzeln. An einem Tag mit einer Zweizimmerwohnung kommen so mehrere Kilometer Laufweg zusammen, und beim Stundensatz zahlen Sie die Zeit dafür mit.

Die Fristen

Daran führt kein Weg vorbei:

  • Antrag beim zuständigen Bezirksamt mit Datum, Uhrzeit und Länge
  • Bearbeitung je nach Bezirk und Saison einige Tage bis zwei Wochen
  • Schilder stehen spätestens vier volle Werktage vor dem Termin
  • Protokoll mit Fotos und Kennzeichen bereits parkender Fahrzeuge
  • Abbau nach dem Umzug durch uns

Wird häufig zusammen gebucht

Vom Auftrag bis zum Abbau

Die Fristen sind nicht verhandelbar, deshalb nennen wir sie in Werktagen. Wer sie einhält, hat am Umzugstag freie Stellfläche vor der Tür.

  1. 1 Vierzehn Tage vorher

    Auftrag und Antrag

    Wir brauchen Adresse, Datum, Uhrzeitfenster und die benötigte Länge. Damit geht der Antrag an das zuständige Bezirksamt. Zehn bis vierzehn Tage Vorlauf sind der sichere Bereich, in der Hochsaison eher vierzehn.

  2. 2 Zehn bis sieben Tage vorher

    Genehmigung liegt vor

    Die Genehmigung nennt Datum, Zeitfenster und Länge verbindlich. Änderungen ab diesem Punkt sind kein Nachtrag, sondern ein neuer Antrag mit eigener Bearbeitungszeit.

  3. 3 Vier volle Werktage vorher

    Schilder stehen

    Wir stellen die Schilder auf und fotografieren die Aufstellung mit Zeitstempel sowie die Kennzeichen aller bereits parkenden Fahrzeuge. Erst dieses Protokoll macht die Zone später durchsetzbar.

  4. 4 Umzugstag 06:30

    Kontrolle vor Anfahrt

    Eine Kraft prüft die Zone, bevor das Fahrzeug losfährt, und misst die tatsächlich freie Länge. So lässt sich ein Problem klären, solange noch Zeit dafür ist.

  5. 5 Umzugstag, falls belegt

    Ordnungsamt

    Steht trotzdem ein Auto in der Zone, rufen wir das Ordnungsamt, das den Vorgang aufnimmt und das Umsetzen veranlasst. Erfahrungsgemäß vergeht dabei etwa eine Stunde.

  6. 6 Nach dem Umzug

    Abbau am selben Tag

    Die Schilder nehmen wir direkt wieder mit. Stehenbleibende Schilder sind ein Ärgernis für die Nachbarschaft und für den nächsten Antrag in derselben Straße hinderlich.

Rechnet sich die Zone wirklich?

Der Fall

Dreizimmerwohnung mit rund 40 Kubikmetern, Umzug innerhalb Berlins mit einem 3,5-Tonner und drei Helfern. Verglichen wird derselbe Umzug mit freier Stellfläche vor beiden Häusern und ohne.

Halteverbotszone an beiden Adressen, Antrag, Schilder, Protokoll, Abbau 172 €
Arbeitszeit mit freier Stellfläche, 3 Helfer und LKW, 8 Stunden zu 76 € 608 €
Zusätzliche Tragezeit ohne Zone, rund 2 Stunden zu 76 € entfällt
Anfahrt, Schutzmaterial, Ladeliste enthalten
Summe 780 €

Ohne Zone hätte derselbe Umzug rund zwei Stunden länger gedauert, das sind 152 Euro. Die Zone kostet 172 Euro und liegt damit fast gleichauf; den Unterschied macht das Risiko, denn bei 80 Metern Laufweg werden aus zwei Stunden schnell drei. Bei 8 Kubikmetern und sicherem Stellplatz vor dem Haus lohnt sie sich nicht.

Für 91 Euro je Adresse enthalten

Im Preis enthalten

  • Antrag beim zuständigen Bezirksamt einschließlich Amtsgebühr
  • Bereitstellung, Anlieferung und Aufstellung der Schilder
  • Länge passend zum eingesetzten Fahrzeug, 12 bis 20 Meter
  • Aufstellprotokoll mit Fotos, Zeitstempel und Kennzeichen
  • Kontrolle der Zone am Morgen des Umzugstags
  • Abbau und Abtransport der Schilder nach dem Umzug

Nicht enthalten

  • Abschleppkosten, die das Ordnungsamt gegenüber dem Halter geltend macht
  • Zonen für Baustellen, Gerüste oder Absetzcontainer
  • Nachträgliche Änderung von Datum, Länge oder Zeitfenster
  • Zonen außerhalb der Berliner Stadtgrenze
  • Flächen auf Privatgrund, dort entscheidet der Eigentümer
  • Reservierung von Lastenaufzug oder Anlieferzone im Haus

Zwei Adressen kosten zusammen 172 Euro statt 182 Euro. Amtsgebühr und Schilder sind darin enthalten, es kommt nichts hinzu.

Drei Gründe, warum Zonen nicht wirken

Der Auftrag kommt fünf Tage vor dem Termin

Je nach Bezirk und Jahreszeit dauert die Bearbeitung bis zu zwei Wochen. Kommt die Genehmigung zu spät, können die Schilder die Vierwerktagefrist nicht mehr erfüllen und die Zone ist nicht durchsetzbar.

Besser: Sobald der Umzugstermin steht, die Zone beauftragen. Zehn bis vierzehn Tage Vorlauf reichen auch im Sommer.

Die Zone ist zu kurz bestellt

Zwölf Meter genügen einem Transporter, nicht einem 7,5-Tonner. Der ragt heraus, kann nicht rangieren und die Ladebordwand lässt sich nicht sicher nutzen.

Besser: Die Länge nach dem Fahrzeug festlegen: 12 Meter für den Transporter, 15 bis 20 Meter für den 7,5-Tonner.

Selbst aufgestellt, ohne Aufstellung zu dokumentieren

Ohne Fotos mit Zeitstempel und ohne die Kennzeichen der schon parkenden Fahrzeuge lässt sich nicht belegen, dass die Schilder vier volle Werktage standen. Umgesetzt wird dann nichts.

Besser: Aufstellung und Umgebung fotografieren, jedes Kennzeichen notieren und die Bilder bis zum Umzugstag aufbewahren.

Fragen zu Halteverbotszone in Berlin

Warum vier Werktage vorher?

Erst dann ist die Zone durchsetzbar, also ein trotzdem abgestelltes Auto abschleppfähig. Früher aufgestellte Schilder helfen niemandem, später aufgestellte sind wirkungslos.

Und wenn doch jemand parkt?

Dann rufen wir das Ordnungsamt, das den Vorgang aufnimmt und das Umsetzen veranlasst. Grundlage ist unser Protokoll mit Fotos, deshalb dokumentieren wir jede Aufstellung.

Wie lang muss die Zone sein?

Für einen Transporter etwa zwölf Meter, für einen 7,5-Tonner fünfzehn bis zwanzig, damit rangiert werden kann. Wir legen die Länge nach dem geplanten Fahrzeug fest.

Wie sieht Ihr Umzug aus?

Nennen Sie uns beide Adressen und den Wunschtag. Wir prüfen Strecke, Zufahrt und Menge und legen danach eine Zahl vor, an die wir gebunden sind.